art-dialog 2: State of uncertainty

    It's fine to be sure and safe in what you are doing in life! But it's not the intention of our research in our art-installation in WONCA Europe Prague. We want to work with uncertainty, to take risk, to fail or to be successfull. In medical treatement and in scientific research, uncertainty is a well known companion like it is in artwork.

     

    We believe, that uncertainty is a sign of openness, freedom and vitality which leads you in new dimensions and to new solutions. So, we want to experience "growing together in diversity" in our art installation and find esthetic criteria of what will happen.

    You may wish us luck!

     

     

    Wie gut, zu wissen, dass wir Materialien mitnehmen werden und auf diese zurückgreifen können und auch inhaltlich stundenlang diskutiert haben über Wachstum, Dialog, Diversität. So wird zb. die Tatsache, dass Wachstum sich verschieden zeigen kann, - als Häufung Dichte, Ausweitung, Temperatur, Grösse, Umfang, Reife, usw..- für unsere Installation relevant sein. 

     

    Wir lernen auch immer besser zu Dritt zu kommunizieren, autonom und doch im Dialog zu sein. Bruno wird Spezialist in Drahtbiegen und ich nähe Fleischpapier mit der Nähmaschine zusammen. Wir pröbeln, freuen uns, verwerfen, kommentieren. Andreas fotografiert uns im noch nebligen Prozess.

     

    Und doch wissen wir, dass wir nichts wissen. Wir kennen den Ort nicht, wie es dann wirklich sein wird. Unsere Vorübungen sind eben nur Übungen. Das gilt es nicht zu vergessen. Wenn wir eine Installation planten, die schon klar wäre und nur noch aufgebaut werden müsste, wäre das eine sichere Sache - doch uns interessiert, was durch unsere künstlerische Intervention dort, vor Ort, geschehen wird. Wir sind gespannt, wie der Kontext des Kongresses unser kreatives Handeln beeinflussen wird. Alles ist - unsicher.

     

    ....Im Nachinein werden wir ganz cool davon reden, dass es für unser Projekt die Unsicherheit braucht. Sie ist Voraussetzung für Offenheit, Präsenz und Freiheit. Sie gehört auch zum Kontext der Hausärzte. Auch in der Medizin geht es, wie ich meine, letztlich um den kreativen Umgang mit Unsicherheit.

    Und doch, ehrlich gesagt, wir fürchten uns auch vor diesem offenen Raum. Die Möglichkeit des Scheiterns gehört dazu. Aber wir wagen es.

     

     

    Share on Facebook
    Share on Twitter
    Please reload