Das Ende

    29.10.2017

     

     

     

    Art - Dialog

    Wir waren selber überrascht, dass unsere künstlerische Arbeit schon nach 12 Stunden zu einem nachhaltigen Ende kam. Im Konzept, das wir vorher machten, wollten wir bis zum Schluss arbeiten, das Geschaffene verändern, verdichten, erweitern. Das war vom Werk her - nicht möglich. Was wir beifügten, war nichts Neues mehr. Es schien uns, dass alles, was wir erfahren und wussten und hörten darin schon enthalten war.

     

    Dialog-Art

    So verbrachten wir die letzten Stunden mit Schauen, Dasein, im Gespräch mit den Besuchern und Besucherinnen, mit uns selber, mit dem Werk. Viel Zeit, wenig Ablenkung. Die Beschreibungen, Bemerkungen, Fragen und Gedanken sind reich, spannend und kostbar.

     

    Um 20 Uhr komprimierten wir das Gebilde aus Draht, darin eingebunden die Geschichten, die Fragen, die Reaktionen. Es ging schnell, fast zu schnell für mich. Wie wenn Sterbende immer zu schnell  tot sind - und alles anders ist.

     

    Was aus dieser Installation werden wird, wird unser nächstes Projekt sein. Wir werden die entstandenen Fotos sichten, sie sind die Zeugen und zugleich etwas Neues. Besonders gespannt sind wir auf die Fotos von Andreas Fahrni: Nochmals ein Werk für sich! Wir werden uns in den nächsten Monaten damit beschäftigen, weiterzudenken und diesen Reichtum an Erinnerungen und neuem Material ordnen und neu gestalten. Den Nachlass, sozusagen....aufarbeiten.

     

     

     

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